Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Ägypten - 1001 Faszination (Zickes - Ägypten - Original). Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Anonymous

unregistriert

21

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:50

Liebe Daniela!

Weißt du wielange Minuten sein können, wenn du dich im Todeskampf befindest? Das kann keiner von uns nachvollziehen, aber jede SEkunde ist zu lange. Ich habe vorher schon gesagt, dass in europäischen Schlachthöfen auch nicht immer alles in Ordnung ist, aber bitte nicht immer das schlechteste Beispiel hernehmen und daran Maßstäbe setzen.

Ich habe auch schon geschrieben, dass ich einmal zur Zeit des Opferfestes in Ägypten war. Was dort geschehen ist, hat aber auch gar nichts mehr mit Respekt gegenüber dem Tier zu tun.

Bitte diesen Beitrag jetzt nicht als Angriff auf Muslime werten - ich würde es genauso sehen, wenn Christen ihre Tiere so töten würden.

LG
Raphaela

Anonymous

unregistriert

22

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:50

@Raphaela

Ich fuehle mich nicht angegriffen, keineswegs.
Es kommt immer noch drauf an, wer das Tier schaechtet. Schaechten ist nicht gleich Schaechten. Es gibt die, die es nicht richtig tun und koennen. Ich habe schon mehrmals dabei zugesehen. Klar, es ist nie schoen ein Tier sterben zu sehen. Aber fuer mich ist es auch wichtig, wie das Tier behandelt wird und das gefaellt mir bei den Muslimen. Ich habe von dem Huhn bis zum Lamm und den Kuehen alle gesehen!! Ich habe das Beispiel der Schweine genommen, weil ich es gesehen habe und es mich wirklich sehr beschaeftigt hat.
Ich denke eben, es ist nie schoen ein Tier sterben zu sehen, aber Gott hat uns die Tiere gegeben um sie zu essen und sie sollen auch nach Gottes Denken getoetet werden, so wie es eben die Muslime tun.

Liebe Gruesse
Daniela

Anonymous

unregistriert

23

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:51

@ Daniela
Ich weiß durchaus, wovon ich spreche und ich habe auch nicht nur einmal beim Opferschächten zugesehen, sondern auch in einem Schächtschlachthof das Schächten von Rindern miterlebt - selbst für die mitanwesenden Veterinäre war das schwer zu ertragen. Der Horror wir nur noch durch das Schächten der Kamele gesteigert. Den mächtigen Hals bei vollem Bewußtsein mit einem Messer zu durchtrennen, ist körperliche Schwerstarbeit für die Schlachter und eine unvorstellbare Qual für die Tiere. Wenn Du das gesehen hast, dann sprechen wir uns wieder - oder wenn Du DIch einmal auf einem Schächt-Schlachthof umgesehen hast. Da ist dann gar nichts mehr mit *islamischem Ritual* oder *schonendem Umgang* mit dem Tier !! Da wird einem Tier nach dem anderen auf dem toten Körper des zuvor getöten Tieres die Kehle durchschnitt, die sterbenden Tiere liegen in einem Meer von Blut. Weisst Du, wie schwer selbst ein scharfes Messer durch die dichte Wolle am Hals eines Schafes dringt ?? Oft muss mehrfach nachgeschnitten werden ! Und oft genug ist es nicht ein Schneiden, sondern es wird förmlich gesägt !! Bei Schafen erweckt das Schächten bei unkundigen Zuschauern oft fälschlicherweise den Eindruck, dass das Tier nicht leiden würde. Ein Schaf, wenn es auf den Rücken gelegt wird, zeigt naturgemäß keinerlei Abwehrreaktionen. Auch an der Mimik des Schafes ist dadurch, dass es im Vergleich mit anderen Tieren relativ wenig Gesichtsmuskeln hat, nicht unbedingt der Schmerz zu erkennen - ABER: schau in die entzetzt aufgerissenen Augen, die ihm Todeskampf fast aus den Augenhöhlen treten !! Und natürlich kannst Du keine Scherzesschreie hören, denn der Schnitt führt mitten durch den besonders stark ennervierten Kehlkopf. Nicht umsonst gilt deshalb das Schaf als *Das* Opfertier schlechthin.

Ich habe übrigens noch keinen Muslim in Ägypten getroffen, der das Blutbad auf den Straßen zur Zeit des Opferfestes nicht grässlich gefunden hätte. Mein Mann reist schon seit eh und je zu dieser Zeit nicht mehr in islamische Länder.

Hast Du es je erlebt, wenn vor dem Fest ein Lämmchen gekauft wird und bis zum Opferfest auf dem Balkon oder im Garten herangefüttert wird ?? Die Kinder spielen mit ihm und schliessen es ins Herz und dann wird es vor ihren Augen abgemetzelt. Welches Trauma Kinderseelen damit zugefügt wird, kann ich an meinem Mann sehen - es gehört für ihn zu den schlimmsten Erlebnissen seiner Kindheit und es HAT ihn schwer traumatisiert.

Wenn ich solche Äusserungen höre, dann frage ich mich immer, weshalb Schlächter vom Stil eines Zarqawi ihren Opfern eigentlich lediglich die Kehlen durchschneiden, wenn sie sie besonders niederträchtig und grausam töten wollen. Wenn nach Deiner Ansicht das Kehledurchschneiden so gnädig ist, sollten wir eigentlich froh sein, dass diese Opfer so schmerzlos um die Ecke gebracht werden. Tut mir leid, aber da kann ich nur noch sarkastisch werden.

Gruß,
Anubis

Anonymous

unregistriert

24

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:52

Ich denke mal, bei unsachgemäß ausgeführtet Schlachtung gibt es hier wie dort kein Wenn und Aber darüber, dass es schlimm und grausam ist. Hier gibt es die sogenannten Gammelfleischskandale, welche allerdings mit der Schlachtung nichts zu tun haben, sondern mit dem Verkauf von überlagerter Ware und altem, nicht mehr für den Verzerr geeignetem Fleisch aus Profitgier. Es wurde erkannt, dass die Kontrollen zu lasch waren und zu viele vertraut wurde auf die Gesetzestreue. Es gibt aber immerhin Kontrollen, jetzt erst recht! Und soetwas wie VErbrauerschutz, auch wenn natürlich nicht immer alle schwarzen Schafe gefaßt werden können. Arabische Länder mit der gängigen Praxis mit der Praxis hier zu vergleichen ist ein Vergleich, der in sich schon hinkt, angefangen bei Kontrollen, Hygiene, Kleidung, Untersuchungen auf BSE und andere ERkrankungen. Und das abgesehen von der Form des tötens. ICh weiß in diesem Falle ehrlich gesagt nicht, was es da zu verteidigen gibt oder schön zu reden. Und was bitte haben Kinder dort zu suchen?

Ob mann nun hier oder dort lebt, kann man doch aber seinen Blick plötzlich nicht dafür verstellen, dass die Hygiene in manchen Ländern, auch in Ägypten, sicherlich nicht gerade groß geschrieben wird. Ich habe dort schon LKW auf der Straße fahren sehen, wo das Fleisch durch die sengende Hitze gefahren wurde, aufgestapelt und offen auf dem Fahrzeug und die Menschen saßen noch oben drauf. Nicht zu vergessen die Fliegen, die sich an dem leckeren Fleisch laben, weil der "Metzger" es nicht verhängt hat. Also mal im Ernst, das kann doch wirklich niemand wegdiskutiern wollen.

Ich konnte bisher alle Beiträge nachvollziehen und in Anbetracht des Lebensmittelpunktes die Verteidigungshaltung nachvollziehen, aber ein Satz der Fett gedruckt war, stach mir besonders ins Auge. Vielleicht war es ein Versehen, daher meine Nachfrage, was bitte hat dieser Satz mit der Gesamtdiskussion zu tun?

Wer erinnert sich heute schon noch daran, dass ein Schächtverbot eines der ersten Gesetze in der Zeit der NS Diktatur war?

Ich habe diese Petition unterschrieben und würde auch eine unterschreiben, die sich auf deutsche Schlachthöfe bezieht, wenn Tier dort unsachgemäß und unsachgemäß betäubt getötet werden.

Lg

Fee

Anonymous

unregistriert

25

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:52

Guten Morgen Wüstensonne

nun ist mir geraden eine ellenlange Antwort auf die österreichische Stellungnahme in die Weiten des Internet entfleucht Aber nartnäckig wie ich bin, versuche ich zu später Stunde ein Rekonstruktion:


Das Schächten ist jene Schlachtmethode, die den Körper des Tieres am meisten ausbluten lässt.

Das ist schlicht und ergreifend wissenschaftlich falsch. Beim betäubten Tier erfolgt das Ausbluten sogar noch intensiver (s. die Dokumentation von Prof. Dr. Nazli von der Veterinärmedizinischen Fakultat der Universität Istanbul). Nach neuesten Forschungen der Bundesanstalt für Fleischforschung verlieren elektrisch betäubte Tiere mit 4,6 % signifikant mehr Blut als die unbetäubten Tiere mit lediglich 4,3 %.



Judentum und Islam schreiben es zwingend vor.

Das ist falsch. Weder in der jüdischen Halacha noch im Koran ist zur Betäubung irgend etwas ausgesagt, weil sie zur Zeit als diese Schriften entstanden, unbekannt war. Sämtliche islamische Autoritäten, von der Al-Azhar angefangen, über die DITIB, bis zu Ajatollah Chamenei und den den Schiiten im Libanon, sie alle haben in entsprechenden Fatwas die Betäubung als erlaubt erklärt. Chamenei hat sogar auf die Frage: Wenn ein Gläubiger die Wahl zwischen betäubt und unbetäubt geschächtetem Fleisch hat, welches ist dann vorzuziehen ? geantwortet: Es ist kein Unterschied zwischen beiden !!!!





Die EU Richtlinien garantieren in 93/119/EG das Schächten für Juden und Muslime.

Das stimmt nicht: die EU Richtlinie spricht lediglich davon dass bestimmte Riten ermöglicht werden sollen - das Schlachten ist kein rituelle Handlung. Eine rituelle Handlung ist dagegen das Ausrichten in Richtung Mekka, das Bismillah. Aber es ist schon erstaunlich, dass dies gegenüber der Forderung nach Betäubungslosigkeit = Schmerzunempfindlichmachung des Tieres sekundär ist.

dass das Schächten aus religiösen Gründen eindeutig gestattet wurde und andererseits nur unter vorheriger Betäubung stattfinden sollte, was dann einem Schächtverbot gleichgekommen wäre.

Das Schächten MIT Betäubung und das Schächten OHNE Betäubung sind absolut identisch und unterscheiden sich lediglich in einem einzigen Punkt: bei der Betäubung ist die Wahrnehmungsfähigkeit und das Schmerzempfinden des Tieres ausgeschaltet. Weshalb besteht man unbedingt darauf, dass das Schmerzempfinden NICHT ausgeschaltet werden darf ???

Israelitische Kultusgemeinde und Islamische Glaubensgemeinschaft koordinierten ihr Vorgehen, um bei den Parteien Bewusstheit für ihr Anliegen zu schaffen.

Das verstehe, wer will. Sonst beharkt man sich, aber in diesem einen Punkt kooperiert man !


Juden und Muslime sehen es gerade als vorteilhaft an, dass ein professionell ausgeführtes Schächten Betäubung mit zu Tode bringen des Tieres verbindet.

Hier wird die wissenschaftlich/physiologisch absurde jüdische Behauptung vertreten, dass die Tiere praktisch beim Ansetzen des Kehlschnitts * betäubt* würden.


22:37 heißt: ÃÆ’¢â‚¬Ã…¾Ihr Fleisch (der Opfertiere) erreicht Allah nicht, noch ist es ihr Blut, sondern eure Ehrfurcht ist es, die Ihn erreicht. In dieser Weise hat Er sie euch dienstbar gemacht, auf dass ihr Allah für seine Rechtleitung preist. Und gib denen frohe Botschaft, die Gutes tun.ÃÆ’¢â‚¬Ã…“

Diese Sure ist eine klare Aussagen GEGEN Tieropfer. An vielen Stellen des Koran werden Tieropfer als heidnisch verdammt. Erst lange Zeit nach dem Tod des Propheten wurde das Opfern für alle als verbindlich erklärt. Im Koran richtet sich das Opfergebot lediglich an den Propheten selbst: DU sollst opfern, heisst es, nicht IHR sollt opfern.



Wer erinnert sich heute schon noch daran, dass ein Schächtverbot eines der ersten Gesetze in der Zeit der NS Diktatur war?

Das ist ein Nachplappern jüdischer Argumentation: Das Gesetz war bereits in der Weimarer Republik ausgearbeit worden und lag dem Reichstag zur Verabschiedung vor. Wie viele andere Gesetze auch, wurde auch dieses Gesetz während der Weimarer Zeit aufgrund der politischen Wirren nicht mehr verabschiedet.



Im Koran finden sich zahlreiche Erwähnungen von Tieren, die sogar zu Namensgebern von Suren (Kapiteln) werden, etwa Bienen und Ameisen. Von den Vögeln ist als eigenen Völkern die Rede. Die Betrachtung dieser Lebewesen und die Bewunderung für die Art, wie sie sich organisieren, sollen zum Nachdenken und Ehrfurcht vor der Schöpfung anregen. Tierschutz vermittelt sich auch bei der Ausübung einer der Säulen der islamischen Religion, der Hadsch, wo es den Pilgern verboten ist irgendein Lebewesen, und sei es ein Insekt, zu töten. Bereits Kindern wird die positive Geschichte eines Mannes erzählt, der das Paradies erlangte, weil er nachdem er seinen Durst gestillt hatte, nochmals in einen Brunnen kletterte, um für einen Hund Wasser zu schöpfen. Andererseits schreckt das schlechte Beispiel einer Frau ab, die sich Strafe verdiente, weil sie ihre Katze verhungern ließ.


Gerade weil der Koran und die Hadithe eine ethische Behandlung der Tiere fordern, ist die Weigerung, das Sterben der Tiere zu erleichtern, so widersinnig. Die beiden letzten Beispielen sind sogar besonders erstaunlich, weil der Mann, der wegen seiner Barmherzigkeit gegenüber einem Hund das Paradies erlangte, ein Ungläubiger war und die Frau, die in die Hölle kam, weil sie ihre Katze verhungern liess, eine gläubige Frau war. Weil sie unbarmherzig gegenüber einem Tier war, rettete auch ihr Glaube sie nicht vor der Hölle.



In beiden Religionen unterliegt das Schächten strengen Regeln, die dokumentieren, dass kein Tier ungerechtfertigt leiden darf. Ein Tier zu töten ist mit einem hohen Grad an Verantwortungsbewusstsein begleitet, denn dies darf nicht aus niederen Gelüsten geschehen, sondern ausschließlich zur Nahrungsgewinnung und mit der gebotenen Sachkenntnis, um jedes unnötige Leiden zu ersparen.


Gerade mit der Sachkenntnis ist es bei muslimischen Schächtern nicht weit her. Als an der Tiermedizinischen Universität Hannover ein wissenschaftlicher Vergleich zwischen jüdischen und muslimischem Schächten gemacht werden sollte, fand sich in ganz Deutschland kein geeigneter muslimischer Schlachter. Der wurde dann aus dem Ausland geholt mit dem Ergebnis, dass der Versuch abgebrochen werden musste, weil auch dieser Schlachter nicht einmal in der Lage war, die Tiere mit einem einzigen Schnitt zu schächten !!



An die muslimische Gesellschaft wird appelliert, eine ausgewogene Kost zu bevorzugen und keinen übermäßigen Fleischgenuss zu praktizieren. Der Schächter soll seine erste Ausbildung an einem bereits toten Tier erhalten und sich durch die Anrufung Gottes beim Setzen des Schächtschnitts der Dimension seines Handelns bewusst werden. Das Werkzeug muss bestens geeignet sein, damit der Schnitt kaum spürbar ist. Die Schlachttiere sollen keinem Stress ausgesetzt werden, also bis zuletzt bestens mit Wasser und Futter versorgt sein, keine Transportstrapazen erdulden müssen und nicht anblicken, wie Tiere zuvor getötet werden.

Das sind sehr löbliche Forderungen, wenn man z.B. den Fleischkonsum in Ägypten und die Zustände an den Schlachthöfen dort betrachtet, wo all dies nicht geschieht.



Politisch einigte man sich auf den Kompromiss, dass nach dem Schächtschnitt das ÃÆ’¢â‚¬Ã…¾post cut stunningÃÆ’¢â‚¬Ã…“ praktiziert werden soll, also unmittelbar nach dem Schächten eine Betäubung gesetzt wird.

Das ist nun der Gipfel an Haarspalterei - hier wird der Kehlschnitt mit dem Schächten allgemein gleichgesetzt , also ein Teilaspekt des Schächtvorgangs zur Hauptsache erklärt und nach dem Schnitt die Betäubung akzeptiert. Wieso der Schnitt unbedingt schmerzhaft bleiben muss und die Betäubung nicht schon vorher erfolgen kann, ist wohl nur mit der konstruktiven Kooperation jüdischer und muslimischer Haarspalter zu erklären. Muslimischerseit hat man sich dabei die Möglichkeit offen gehalten, mit der Betäubung so lange zu warten, bis das Tier eh schon qualvoll gestorben ist. Ich will den Österreicherinnen im Forum nicht zu Nahe treten, aber für mich ist das eine typisch österreichische Lösung.



Auch Tierschutzorganisationen wie die ÃÆ’¢â‚¬Ã…¾Vier PfotenÃÆ’¢â‚¬Ã…“ zeigten Verständnis für die jüdisch/muslimische Position. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Gesetz in der Praxis bewährt und dazu beiträgt, einen sachlichen Umgang mit dem Schächten weiter zu fördern.

Die österreichischen Tierschutz-Organisationen, auch Vier Pfoten, werden nicht ruhen, bis in Österreich das Schächten nur noch mit vorheriger Betäubung erlaubt ist, wie es in Schweden, Liechtenstein, der Schweiz, Norwegen und Island der Fall ist.

LG,
Anubis

Anonymous

unregistriert

26

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:53

boaahh......
bin also mehr wie geschockt und ich könnte jetzt sofort ab-
gehen : ehrlich !
leider kann ich mir nicht vorstellen, dass das irgendwie bessern wird : halt nur eben wenn der staat was macht : aber da es ja die religion vorschreibt : ???
fühl mich jetzt sehr sehr traurig : da ich mir diese bilder vorstellen kann und ich hoffe ganz ganz fest : dass ich sowas nie im leben sehe !

gounagirl

Anonymous

unregistriert

27

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:54

Zitat

Original von gounagirl
fühl mich jetzt sehr sehr traurig : da ich mir diese bilder vorstellen kann und ich hoffe ganz ganz fest : dass ich sowas nie im leben sehe !


Liebes Gounagirl!

Wie wirst du es in Ägypten eigentlich handhaben? Auf Fleisch deshalb verzichten?

LG

Anonymous

unregistriert

28

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:54

Zitat

leider kann ich mir nicht vorstellen, dass das irgendwie bessern wird : halt nur eben wenn der staat was macht : aber da es ja die religion vorschreibt : ???



Hallo Gounagirl,

der "Staat", das sind immer die Menschen, die in einem Land leben und die Volksvertreter sind von eben diesen Menschen gewählt worden. Also so ganz einfach kann sich keiner der Verantwortung entziehen....

LG
Lilith

Anonymous

unregistriert

29

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:55

Liebe Lilith,

das trifft sicherlich für viele demokratische Staaten zu, aber ich denke, in Ägypten ist es, wenn überhaupt, pseudodemokratisch. Da ist nicht viel mit der Stimme des Volkes, geschweige denn, dass sie viel danach gefragt werden. Da sehe ich ein Problem. Das dauert noch ein ppar viele Jahre, wenn es überhaupt in überschaubarer Zeit etwas wird.

Lg

Fee

Anonymous

unregistriert

30

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:55

es ist zum heulen. es gibt doch sicher methoden wo die tiere ohne angst zu haben, ohne gehetzt zu werden, mit respektvoller behandlung, bei der schlachtung SOFORT tot sind. und alles andere, ich betone ALLES andere gehört sich verboten.

zarah

Anonymous

unregistriert

31

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:55

Ich stimme Fee in diesem Punkt zu, in Ägypten gibt es keine freien Wahlen und es können demnach die Volksvertreter auch nicht vom Volk gewählt werden.
Wenn das so wäre, sähe es wahrscheinlich in vielen Bereichen anders aus.

LG

Phönix

Anonymous

unregistriert

32

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:56

Das habe ich auch eher allgemein gemeint, ich reagiere einfach immer etwas allergisch, wenn man nach dem Staat ruft.

Dass der Ägyptische Staat eine andere Auffassung von Demokratie hat, ist mir durchaus bekannt. Nur fürchte ich, selbst wenn dort freie Wahlen herrschen würden, sähe es um den Tierschutz nicht viel besser aus als jetzt. Dafür fehlt es in der breiten Bevölkerung einfach noch an der richtige Einstellung.

LG
Lilith

Anonymous

unregistriert

33

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:57

Ich kopiere hier noch mal einen Beitrag aus einem anderen thread rein, weil er hier auch gut hinpasst. Es handelt sich hierbei um die Regeln, die laut Koran, beim Schächten zwingend vorgeschrieben sind:

the animal must be well fed, not suffering any disease or pain, must be watered before killing, must not at all see the knife or hear its sharpening, must not be dragged, pulled or pushed violently,must not be injured , must not be slaughtered in front of a fellow animal, specially mothers and calves.Must not see the blood, we have to do the slaughter in one cut from one air pipe to another ,must not come from the face of the animal, we have to wait after the slaughter till the body is cold before starting to skin it.No parts are to be cut from the animal while alive or semi alive.

Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass die Realität anders aussieht.

LG
Lilith

Anonymous

unregistriert

34

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:57

Ja, das sind wir. Es sieht leider anders aus, ganz anders.

Lg

Fee

Anonymous

unregistriert

35

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:58

wir sind uns hier völlig einig.

zarah

Anonymous

unregistriert

36

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:58

Da nun aber diese Regeln aus der Zeit des Propheten stammen und Massenschlachtungen, so wie sie heute üblich sind, nicht stattfanden, ergibt sich logischerweise, dass die Regeln heutzutage gar nicht mehr eingehalten werden KÖNNEN.

Anstatt nun diese Regeln den heutigen Gegebenheiten anzupassen und auf das Schlachten ohne Betäubung zu verzichten (zur Zeit des Propheten gab es noch keine Bolzenschussgeräte!), werden die alten Regeln pervertiert.

Beispiel: must not at all see the knife....must not see the blood...........es werden den Tieren die Augen ausgestochen....

Bestimmt war DAS nicht im Sinne des Propheten!

LG
Lilith

Anonymous

unregistriert

37

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:59

@Raphaela und Lilith

Hallo zusammen !
Ich weiss nicht ob ich zum Vegi werde in Aegypten : denn ich bin ja noch nicht da angekommen !
Fest steht, dass ich diese Menschen die so grausam und ohne Respekt Tiere töten und quälen zutiefst verabscheue und wenn ich irgendwann was machen kann : werde ich auch was tun : koste es was es wolle !
Ich denke mehr als solche Metzgereien meiden wo solche Fälle bekannt sind und rumerzählen vorerst : habe ich traurigerweise nicht mehr Möglichkeiten im Moment !
LG
Gounagirl

Anonymous

unregistriert

38

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:59

DANKE, GOUNAGIRL !

Lilith

Anonymous

unregistriert

39

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 09:59

Ich schließe mich Lilith an - Dankeschön! Jedes kleines bisschen hinsehen und dagegen ankämpfen hilft!

LG
Raphaela

Anonymous

unregistriert

40

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 10:00

Zitat

must not at all see the knife....must not see the blood...........es werden den Tieren die Augen ausgestochen....



WIE kann man so denken und das dann so praktizieren ? ? ? wie kann sowas von der allgemeinheit toleriert und angewendet werden?

zarah